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Wechselausstellungen
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neu!
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25.
April bis zum 31. Oktober 2010 |
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Reinhardwald
im Mai 2008 - Foto: Lebrac
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►Mythos
Wald
Die Wälder in
Deutschland sind keine Wildnis, d.h. sie stellen keine unberührten
Ökosysteme dar. Vielmehr sind sie Teile einer
jahrhundertealten Kulturlandschaft mit vielfältigen Bezügen
zum Menschen und seinen Nutzungsansprüchen an den Wald. Die
Naturfunktion des Waldes als Lebensraum für Pflanzen und
Tiere ist ein Aspekt, seine ökonomische und soziale
Bedeutung für den Menschen ein weiterer. Bislang kaum
beachtet wurde jedoch seine emotionale Bedeutung für den
Menschen, die über die Jahrhunderte in der Dichtung, Musik
und Malerei zum Ausdruck gebracht wurde und sich ebenso in
uralten Mythen und Märchen widerspiegelt.
Die Ausstellung "Mythos
Wald" will bewusst machen, dass der Wald nicht
nur ein lebenswichtiges Ökosystem ist, das es zu schützen
gilt, sondern sie will vor allem deutlich machen, welche
Bedeutung der Wald in allen Kulturen für unser kulturelles
Selbstverständnis hat. Die kulturellen Muster des heutigen
Waldbewußtseins entstammen der Romantik und prägen noch
immer die Vorstellung vom Wald als Ort der Muße und als
Symbol der menschlichen Eintracht mit der Natur. Doch unsere
Bilder vom Wald und seinen Bäumen sind viel älter und –
sie sind global. Der Baum erlangte in den verschiedenen
Zeitaltern und bei den verschiedenen Völkern die Bedeutung
eines Symbols für die alles umfassende Natur.
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Weiterhin
zu sehen vom 14. März bis zum 31. Oktober 2010 |
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Kupferstich
aus: BECK,
Johann Jodocus, Tractatus de jurisdictione forestali
Zum
Vergrößern bitte auf das Bild klicken!
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Von
der Lüneburger Heide zum Lüneburger Wald - Arbeit im Walde
Thema
der vielseitigen Schau mit zahlreichen Exponaten ist die
Entwicklung des hiesigen Waldes seit dem Beginn menschlichen
Einwirkens - nachweisbar ab etwa 800 vor Christus - bis
heute. Unter dem Tenor "Arbeit im Walde" wird
die Waldbewirtschaftung und damit auch -veränderung
anhand der Baumarten Eiche und Kiefer aufgezeigt. Während
die Eiche im Wesentlichen für die alten Formen der
Waldnutzung steht, ist die Kiefer zum Wahrzeichen der Heideaufforstung
geworden. Wahrhaft imposant sind die ausgestellten Gerätschaften,
anhand derer die Veränderungen in der Waldarbeit dokumentiert
werden.
Zur
Ausstellung ist nachstehende Broschüre erschienen:
Meyer, Ulrich: Von der Lüneburger Heide zum Lüneburger
Wald - Arbeit im Walde.
146 S., 212 Abb.; Uelzen 2010 (ISBN3-934057-25-x) 1.-3. Tsd.: 9,80 €
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Dauerausstellungen
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Neben
den Gebäuden, die in verschiedenen Zeitschnitten zwischen
1600 und 1950 ausgestattet sind, zeigen wir Ihnen in einigen Räumen
der Gebäude und auf dem Museumsgelände regionaltypische
themenorientierte Dauerausstellungen.
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Heimatgenüsse
aus Niedersachsen ist eine Ausstellung im Schafstall
aus Leverdingen des Museumsdorfes Hösseringen. Mit Tafeln, Film und Hinweisen auf Bezugsmöglichkeiten
will der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
deutlich machen, welche Produkte durch Landschaftspflege
und Naturschutzarbeit entstehen. Durch angepasste Bewirtschaftung werden Kulturlandschaften
und Lebensraum für Tier- und Pflanzenwelt erhalten. Regionale Vermarktung dieser Produkte vermindert Transportemissionen
und ist damit ein Beitrag für den Klimaschutz. Dabei entstehen "Heimatgenüsse" in vielen
Landschaften Niedersachsens.
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Steinreiche
Heide -
Verwendung und Bearbeitung von Findlingen in der Lüneburger
Heide
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Heidschnucken
und Schäfer in der Lüneburger Heide
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Imkerei
in der Lüneburger Heide
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Kraft zum Dreschen
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Spinnen und Weben
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Backen auf dem Lande
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Schmiedehandwerk
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Ein Blick hinter die Kulissen (Sammeln,
Bewahren im Museum)
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Kleine vollbringen Großes - Zwerge in Märchen, Werbung
und Vorgärten
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